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Cholesterin in der Nahrung
Cholesterin in der Nahrung

Das Cholesterin ist chemisch mit den Fetten nicht verwandt, kommt aber häufig in Gesellschaft mit Fetten vor. Der Mensch produziert selbst etwa ein bis zwei Gramm Cholesterin pro Tag (hauptsächlich in der Leber). Dieses Cholesterin wird ins Blut abgegeben und an die Körperstellen transportiert, die es gerade benötigen. Ungefähr ein halbes Gramm nehmen wir bei einer normalen Mischkost pro Tag zu uns. Cholesterin wird ausschließlich durch tierische Produkte (Eier, Fleisch...) aufgenommen, pflanzliche Lebensmittel enthalten dieses nicht. Der Körper eines Erwachsenen enthält insgesamt ca. 150 Gramm Cholesterin. Nur etwa fünf Prozent davon zirkulieren im Blut, der Rest befindet sich in den Organen.

Hier finden Sie eine umfangreiche Cholesterintabelle mit dem Cholesterin-Gehalt mehrerer Tausend Lebensmittel.


Ernährungsempfehlungen

Früher wurde bei Fettstoffwechselstörungen eine strenge Diät verordnet, bei der auf fettige und cholesterinreiche Lebensmittel verzichtet werden sollte. Eingeschränkt werden musste der Konsum von Eiern, Butter, Wurst, Fleisch und fette Fische, Nüsse und Alkohol. Kohlenhydratreiche Lebensmittel, wie Brot, Reis, Nudeln oder Kartoffeln sollten vermehrt verzehrt werden.
Heute weiß man allerdings, dass nicht der allgemeine Verzehr von Fetten oder Cholesterin eingeschränkt werden muss, sondern, dass es auf die Auswahl der richtigen Fette ankommt. Die angestrebte Kost orientiert sich an der Küche des Mittelmeerraumes. Hier stehen eine bessere Fettauswahl und eine etwas höhere Fettzufuhr im Vordergrund.
Bei der Fettauswahl muss darauf geachtet werden, dass vorwiegend ungesättigte und weniger gesättigte Fette verzehrt werden.

Ungesättigte FetteGesättigte Fette
Rapsöl, Olivenöl, Sojaöl, Erdnussöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Walnussöl, Weizenkeimöl, Kürbiskernöl, Fische Speck, Butter, Sahne, fettreicher Käse, fettreiches Fleisch, Pizza, Chips, Süßigkeiten (Kuchen, Schokolade, Kekse)

Als besonders günstig haben sich hierbei Raps- und Olivenöl erwiesen, die vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten.
Die veränderten Verzehrsgewohnheiten sorgen dafür, dass...
...das gute HDL- Cholesterin  nicht sinkt,
...die Blutzuckerwerte sich verbessern,
...das Risiko für Thrombosen sinkt.
Damit die Blutfettwerte (und evtl. das Gewicht) sich normalisieren ist natürlich zusätzlich eine ausgewogene Mischkost mit reichlich Obst und Gemüse, sowie ausreichend Bewegung wichtig.

 
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