Bestimmen Sie die richtige Herzfrequenz – Karvonen machts möglich


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Karvonen? – Was ist denn das schon wieder?

In einigen Sportarten, wie Radfahren oder Laufen geschieht die Trainingssteuerung oftmals über die Herzfrequenz. Aufgrund vieler unterschiedlicher Empfehlungen fällt es schwer sich in diesem Dschungel zurecht zu finden. Damit die richtige Intensität gefunden werden kann, sinnfreies Training durch Unterbelastung sowie gesundheitlich gefährdendes Training durch Überbelastung vermieden werden kann, schafft die nach dem Erfinder Martti J. Karvonen benannte Karvonen-Formel Abhilfe. Sie hilft bei der Bestimmung der individuellen, eigenen Herzfrequenz für verschiedene Belastungsphasen im Sport.


Wieder nur ein Rechner – oder doch mehr?
Nein, es handelt sich um ein theoretisches, jedoch wissenschaftlich belegtes Rechenverfahren. Der Vorteil im Vergleich mit anderen Berechnungsmethoden liegt bei den einbezogenen Variablen. Denn es wird der individuelle Ruhepuls sowie die eigene maximale Herzfrequenz genutzt. Gemessen wird entweder mit dem Finger seitlich am Hals oder einer Pulsuhr mit Brustgurt.
Der Ruhepuls sollte morgens vor dem Aufstehen gemessen werden. Es ist wichtig, dass der Proband entspannt ist und möglichst ruhig liegt. Die maximale Herzfrequenz kann durch eine Pulsmessung während einer maximalen Belastung erfolgen, z. B. mehrere Sprints, Tempolauf etc. Untrainierten ist hiervon jedoch abzuraten. Es empfiehlt sich die Faustformel 220 – Lebensalter zu nutzen.


Theorie trifft Praxis. Oder aber: die Berechnung
Zur Berechnung der optimalen Herzfrequenz nach Karvonen, wird die folgende Formel zu Grund gelegt:
(Maximale Herzfrequenz – Ruhepuls) * Faktor + Ruhepuls = Optimale Trainingsherzfrequenz
Die Auflösung der Klammer ergibt den Puls, der auf das Maximaltraining zurückzuführen ist. Das heißt, dass der Ruhepuls vorerst ausgeschlossen wird. Der Faktor spiegelt eine Belastungszone wieder. Diese gibt in etwa an, wie hoch die Intensität im Vergleich zum Maximaltraining ist. Als Ergebnis bekommen wir die optimale individuelle Herzfrequenz, welche für das angestrebte Training optimal ist. Der eigene Ruhepuls wird nun wieder aufaddiert, daraus ergibt sich die optimale Herzfrequenz für das eigene Training.


Auf los geht’s los!
Nun nur noch den Puls ermitteln, die Daten in den Rechner eingeben und berechnen lassen. Das Team von kalorien.de wünscht viel Spaß beim optimierten Ausdauersport.

 

© blan2014_jul


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