Ernährungsempfehlungen bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten


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Eine häufige Ursache der Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist das Fehlen bzw. der Defekt  bestimmter Enzyme. Dadurch wird die Verdauung des jeweiligen Nahrungsbestandteils verhindert. Unverdaut gelangen diese Bestandteile in den Dickdarm wo sie durch Darmbakterien unter Gasbildung vergoren werden. Dies kann starke Blähungen und Durchfälle, aber auch Verstopfung oder Übelkeit zur Folge haben.

Der Enzymmangel bzw. Enzymdefekt kann entweder angeboren oder erworben sein.

 

Empfehlungen

  • Hauptsächlich frische und naturbelassene Lebensmittel verwenden, Fertigprodukte meiden
  • Bewusst einkaufen gehen und dabei gezielt auf die Inhalts- bzw. Zusatzstoffe in Lebensmitteln (E-Nummern) achten
  • Auf hygienisch einwandfreie Lebensmittel achten
  • Neue bzw. unbekannte Lebensmittel in kleineren Mengen ausprobieren
  • Ein Symptomtagebuch und Ernährungsprotokoll führen, um Unverträglichkeiten und auslösende Lebensmittel schnell zu erkennen
  • Zeit zum Essen nehmen, jede Mahlzeit genießen und gut kauen
  • Kleinere Portionen über den Tag verteilt sind günstiger als drei große Mahlzeiten
  • Keine Angst vor dem Essen haben
  • Schonende Garverfahren bevorzugen (z.B. Dämpfen, Dünsten, in Folie garen)
  • Die Kombination bestimmter Lebensmittel kann möglicherweise die Beschwerden verstärken


Genussregeln nach Dr. Rainer Lutz (Psychologe und Genussforscher):

  • Essen braucht Zeit
  • Genuss muss erlaubt sein
  • Genuss geht nicht nebenbei
  • Wissen, was einem gut tut
  • Weniger ist mehr
  • Ohne Erfahrung kein Genuss
  • Genuss ist alltäglich

©prx_hau2014_mai


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