Cholesterin


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Cholesterin im Blut

Die Frage, welcher Cholesterinspiegel „normal“ ist und bei welchem das Risiko für Folgeerkrankungen steigt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So weiß man heute, dass beim Cholesterin im Blut nicht allein der Gesamtwert zählt, sondern, dass das Verhältnis von LDL- und HDL- Cholesterin sehr viel wichtiger ist. Außerdem muss man beachten, ob andere Risikofaktoren bestehen, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht.

Eine Erhöhung der Blutfettwerte löst keine direkten Beschwerden aus. Die erhöhten Blutfettwerte beschleunigen jedoch die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und steigern das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

 

Die Blutfette werden beeinflusst durch:

  • Vererbung
  • Übergewicht
  • Alter
  • Ernährung
  • Geschlecht
  • Medikamente
  • körperliche Bewegung


HDL-Cholesterin/ LDL-Cholesterin

Das Gesamt-Cholesterin teilt sich auf in zwei Gruppen
das „ gute“ Cholesterin: HDL-Cholesterin
das „schlechte“ Cholesterin: LDL-Cholesterin

Cholesterin ist im Blut nicht löslich. Damit es im Körper zu den Stellen transportiert werden kann, an denen es benötigt wird, muss es transportfähig verpackt werden. Dazu umgibt das Cholesterin eine Eiweißhülle, woraus die so genannten Lipoproteine entstehen. Die beiden wichtigsten Lipoproteine sind das LDL- und das HDL-Cholesterin.

 

Zielwerte HDL-Cholesterin

Lipoproteine hoher Dichte (High Density Lipoprotein) transportieren Cholesterin von den Zellen zur Leber. Wünschenswert wären Werte von über 45 mg/dl bei Frauen und über 40 mg/dl bei Männern.

 

Zielwerte LDL-Cholsterin

Lipoproteine niedriger Dichte (Low Densitiy Lipoprotein) transportieren Cholesterin zu den Zellen. Wünschenswert wären beim gesunden Menschen Werte von weniger als 130 mg/dl, bei Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauferkrankungen Werte von weniger als 100 mg/dl.


Der Gesamtcholesterinspiegel sollte unter 200mg/dl liegen, allerdings ist der Anteil von HDL und LDL im Blut aussagekräftiger. Das Verhältnis der beiden Parameter wird eher mit einer möglichen Entstehung von Arteriosklerose in Verbindung gebracht. Ein hoher HDL- Cholesterinspiegel wird als günstig, ein erhöhter LDL- Spiegel dagegen als ungünstig angesehen.

 

Ernährungsempfehlungen bei hohen Cholesterinwerten

Früher wurde bei Fettstoffwechselstörungen eine strenge Diät verordnet, bei der auf fettige und cholesterinreiche Lebensmittel verzichtet werden sollte. Eingeschränkt werden musste der Konsum von Eiern, Butter, Wurst, Fleisch und fetten Fischen, Nüssen und Alkohol. Kohlenhydratreiche Lebensmittel, wie Brot, Reis, Nudeln oder Kartoffeln sollten vermehrt verzehrt werden.

Heute weiß man allerdings, dass nicht der allgemeine Verzehr von Fetten oder Cholesterin eingeschränkt werden muss, sondern, dass es auf die Auswahl der richtigen Fette ankommt. Die empfohlene Kost orientiert sich an der Küche des Mittelmeerraumes. Hier stehen eine bessere Fettauswahl und eine insgesamt etwas höhere Zufuhr gesunder Fette im Vordergrund. Besonders günstig für eine ausgewogene Ernährung und zur Verbesserung der Blutfettwerte sind Raps- und Olivenöl, die vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten.
Bei der Fettauswahl sollte darauf geachtet werden, dass vorwiegend einfach ungesättigte, ausreichend mehrfach ungesättigte und weniger gesättigte Fette verzehrt werden. In welchen Lebensmitteln vorwiegend welche Fettsäureart enthalten ist, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen:

Gesättigte Fettsäuren

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Wurst, Schmalz, Eier, Speck, fettreiches Fleisch, Käse, Milchfett, Butter, Sahne, fettreicher Käse, Süßwaren (Kuchen, Schokolade, Kekse), Pizza, Chips, Palmkernfett, Kokosfett pflanzliche Öle, v.a. Oliven- und Rapsöl pflanzliche Öle, v.a. Soja-, Lein- und Walnussöl und in fettreichen Fischen (Lachs, Markele, Hering)

 

Unsere 10 Ernährungstipps zur Senkung Ihres Cholesterinsspiegels finden Sie hier.

Die veränderten Verzehrsgewohnheiten sorgen dafür, dass...
...das gute HDL- Cholesterin  nicht sinkt,
...die Blutzuckerwerte sich verbessern,
...das Risiko für Thrombosen sinkt.
Damit die Blutfettwerte (und evtl. das Gewicht) sich normalisieren, sind zusätzlich eine ausgewogene Mischkost mit reichlich Obst und Gemüse sowie ausreichend Bewegung wichtig.


Seite 2 von 42, zeige 50 Lebensmittel von insgesamt 2097

Lebensmittel Menge (pro 100 g) RDA
Rührei, zubereitet
394,00 mg
0%
Pate, Hühnchenleber
391,00 mg
0%
Rührei mit Käse, zubereitet
385,00 mg
0%
Eier roh
385,00 mg
0%
Eier, Huhn, gekocht
385,00 mg
0%
Rind, Leber, gegart
381,00 mg
0%
Leber, Huhn, roh
380,00 mg
0%
Sauce hollandaise
375,00 mg
0%
Ei, hart gekocht
373,00 mg
0%
Ei, roh
372,00 mg
0%
Schweinefleisch, Leber
370,00 mg
0%
Leber, Kalb, roh
370,00 mg
0%
Ei, pochiert
370,00 mg
0%
Rührei mit Kräutern, zubereitet
362,00 mg
0%
Rührei mit Milch
360,50 mg
0%
Rinderleber
360,00 mg
0%
Pute, Herz, gegart
359,00 mg
0%
Schwein, Leber, roh
354,00 mg
0%
Rind, Leber, roh
354,00 mg
0%
Eieromeletten mit Käse, zubereitet
353,00 mg
0%
Kalb, Leber, roh
350,00 mg
0%
Leber, Huhn, gebraten
350,00 mg
0%
Rührei mit Schinken, zubereitet
346,00 mg
0%
Eieromeletten mit Speck, zubereitet
346,00 mg
0%
Eieromeletten mit Schinken, zubereitet
344,00 mg
0%
Rind, Niere
340,00 mg
0%
Leber Kalb, roh
334,00 mg
0%
Pute, Innereien, roh
333,00 mg
0%
Leber, Kalb, gebraten
330,00 mg
0%
Rührei mit Champignons, zubereitet
328,00 mg
0%
Creme brulee
325,00 mg
0%
Lammfleisch, Leber
320,00 mg
0%
Omelette
313,00 mg
0%
Leber, Schwein, roh
301,00 mg
0%
Kaviar
300,00 mg
0%
Kalbfleisch, Bries
290,00 mg
0%
Butterschmalz
285,00 mg
0%
Bratbutter
282,00 mg
0%
Löffelbiscuit
281,00 mg
0%
Butterschmalz
280,00 mg
0%
Rührei
277,00 mg
0%
Rührei
277,00 mg
0%
Rind, Lunge, gegart
277,00 mg
0%
Rührei
277,00 mg
0%
Tintenfisch
275,00 mg
0%
Pute, Magen, roh
271,00 mg
0%
Leber, Rind, roh
270,00 mg
0%
Omelette, Käse
268,00 mg
0%
Pate, Leber
255,00 mg
0%
Butter
250,00 mg
0%
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Cholesterin im Blut

Die Frage, welcher Cholesterinspiegel „normal“ ist und bei welchem das Risiko für Folgeerkrankungen steigt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So weiß man heute, dass beim Cholesterin im Blut nicht allein der Gesamtwert zählt, sondern, dass das Verhältnis von LDL- und HDL- Cholesterin sehr viel wichtiger ist. Außerdem muss man beachten, ob andere Risikofaktoren bestehen, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht.

Eine Erhöhung der Blutfettwerte löst keine direkten Beschwerden aus. Die erhöhten Blutfettwerte beschleunigen jedoch die Arteriosklerose (Arterienverkalkung) und steigern das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

 

Die Blutfette werden beeinflusst durch:

  • Vererbung
  • Übergewicht
  • Alter
  • Ernährung
  • Geschlecht
  • Medikamente
  • körperliche Bewegung


HDL-Cholesterin/ LDL-Cholesterin

Das Gesamt-Cholesterin teilt sich auf in zwei Gruppen
das „ gute“ Cholesterin: HDL-Cholesterin
das „schlechte“ Cholesterin: LDL-Cholesterin

Cholesterin ist im Blut nicht löslich. Damit es im Körper zu den Stellen transportiert werden kann, an denen es benötigt wird, muss es transportfähig verpackt werden. Dazu umgibt das Cholesterin eine Eiweißhülle, woraus die so genannten Lipoproteine entstehen. Die beiden wichtigsten Lipoproteine sind das LDL- und das HDL-Cholesterin.

 

Zielwerte HDL-Cholesterin

Lipoproteine hoher Dichte (High Density Lipoprotein) transportieren Cholesterin von den Zellen zur Leber. Wünschenswert wären Werte von über 45 mg/dl bei Frauen und über 40 mg/dl bei Männern.

 

Zielwerte LDL-Cholsterin

Lipoproteine niedriger Dichte (Low Densitiy Lipoprotein) transportieren Cholesterin zu den Zellen. Wünschenswert wären beim gesunden Menschen Werte von weniger als 130 mg/dl, bei Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Herz-Kreislauferkrankungen Werte von weniger als 100 mg/dl.


Der Gesamtcholesterinspiegel sollte unter 200mg/dl liegen, allerdings ist der Anteil von HDL und LDL im Blut aussagekräftiger. Das Verhältnis der beiden Parameter wird eher mit einer möglichen Entstehung von Arteriosklerose in Verbindung gebracht. Ein hoher HDL- Cholesterinspiegel wird als günstig, ein erhöhter LDL- Spiegel dagegen als ungünstig angesehen.

 

Ernährungsempfehlungen bei hohen Cholesterinwerten

Früher wurde bei Fettstoffwechselstörungen eine strenge Diät verordnet, bei der auf fettige und cholesterinreiche Lebensmittel verzichtet werden sollte. Eingeschränkt werden musste der Konsum von Eiern, Butter, Wurst, Fleisch und fetten Fischen, Nüssen und Alkohol. Kohlenhydratreiche Lebensmittel, wie Brot, Reis, Nudeln oder Kartoffeln sollten vermehrt verzehrt werden.

Heute weiß man allerdings, dass nicht der allgemeine Verzehr von Fetten oder Cholesterin eingeschränkt werden muss, sondern, dass es auf die Auswahl der richtigen Fette ankommt. Die empfohlene Kost orientiert sich an der Küche des Mittelmeerraumes. Hier stehen eine bessere Fettauswahl und eine insgesamt etwas höhere Zufuhr gesunder Fette im Vordergrund. Besonders günstig für eine ausgewogene Ernährung und zur Verbesserung der Blutfettwerte sind Raps- und Olivenöl, die vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten.
Bei der Fettauswahl sollte darauf geachtet werden, dass vorwiegend einfach ungesättigte, ausreichend mehrfach ungesättigte und weniger gesättigte Fette verzehrt werden. In welchen Lebensmitteln vorwiegend welche Fettsäureart enthalten ist, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen:

Gesättigte Fettsäuren

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Wurst, Schmalz, Eier, Speck, fettreiches Fleisch, Käse, Milchfett, Butter, Sahne, fettreicher Käse, Süßwaren (Kuchen, Schokolade, Kekse), Pizza, Chips, Palmkernfett, Kokosfett pflanzliche Öle, v.a. Oliven- und Rapsöl pflanzliche Öle, v.a. Soja-, Lein- und Walnussöl und in fettreichen Fischen (Lachs, Markele, Hering)

 

Unsere 10 Ernährungstipps zur Senkung Ihres Cholesterinsspiegels finden Sie hier.

Die veränderten Verzehrsgewohnheiten sorgen dafür, dass...
...das gute HDL- Cholesterin  nicht sinkt,
...die Blutzuckerwerte sich verbessern,
...das Risiko für Thrombosen sinkt.
Damit die Blutfettwerte (und evtl. das Gewicht) sich normalisieren, sind zusätzlich eine ausgewogene Mischkost mit reichlich Obst und Gemüse sowie ausreichend Bewegung wichtig.