Unterschiede in den Belastungszonen


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Unterschiede in den Belastungszonen
 

Hieroglyphen aufs Neue?
Zur Berechnung der optimalen Herzfrequenz mithilfe der Karvonen-Formel wird der sogenannte Belastungsfaktor benötigt. Der auch unter dem Namen Herzfrequenzzone bekannte Begriff beschreibt verschiedene Intensitätsstufen, gemessen an der Maximalleistung.


Zoneneinteilung, welche gibt’s und was steckt dahinter?
Wir können die Belastungszonen in fünf Bereiche einteilen. Je nach gewählter Intensität, bezogen auf die Maximalbelastung / die maximale Herzfrequenz, spiegelt sie den prozentualen Belastungsanteil wieder. In der Literatur herrscht Uneinigkeit über die genaue Einteilung der verschiedenen Zonen. Kalorien.de bezieht sich auf Durchschnittswerte. Damit kann eine bestmögliche Berechnung gewährleistet werden. Im Folgenden werden die unterschiedlichen Belastungszonen kurz erläutert.


1. Rekompensation (REKOM):
Die Rekompensation ist die niedrigste Belastungsintensität. Sie eignet sich für verschiedene Anwendungsbereiche. Für Einsteiger zur Eingewöhnung, zum Auf- und Abwärmen bei sportlicher Betätigung oder zu Regenerationszwecken nach sehr intensiver Belastung (z. B. Krafttraining/ Bodybuilding), kann in dieser Belastungszone zusätzlich aktiver Stressabbau betrieben werden.


2. Grundlagenausdauer (GA1):
Um sich gesundheitlich fit zu halten wird diese Belastungszone als „Hauptzone“ herausgestellt. D. h., dass der Großteil des Trainings in dieser Zone stattfinden sollte. Sie verteilt die Körperreserven optimal und ist somit besonders für lange Einheiten geeignet.


3. Grundlagenausdauer (GA2):
Der Grundlagenausdauerbereich 2 stellt ebenfalls einen Bereich dar, der für lange Belastungen gut hervorragend geeignet ist. Er ist etwas intensiver als der Vorgänger GA1.


4. Entwicklungsbereich (EB):
Unter dem Entwicklungsbereich wird die maximale Intensität für Dauermethoden verstanden. Durch die steigende Energiebereitstellung durch Kohlenhydrate kann die muskuläre Energieversorgung in diesem Bereich optimiert werden.


5. Spitzenbereich (SB)
Dieser Bereich ist für leistungsorientierte Sportler gedacht. Es wird nahezu durchgehend an der maximalen Herzfrequenz trainiert. Als Beispiel lassen sich Intervallläufe nennen. Es empfiehlt sich nicht durchgehend in diesem Bereich zu trainieren. Für routinierte Sportler kann jedoch ein durchaus positives Leistungswachstum erzielt werden.

Zusammenfassend:
 

Belastungszone HFmax* in % Beschreibung/Beispiele
Rekompensation (REKOM) < 55 Auf- und Abwärmen
Regenerationstraining
Grundlagenausdauer (GA1) 55 - 62 Längere Laufeinheiten
Grundlagenausdauer (GA2) 62 - 73 Intensivere längere Laufeinheiten
Entwicklungsbereich (EB) 73 - 85 Grenzbereich für längere Laufeinheiten
Spitzenbereich (SB) > 85 Leistungsorientiert
Intervalltraining

*HF max. steht für die maximale Herzfrequenz.

 

© blan2014_jul


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