Wie die Mahlzeit zum perfekten Dinner wird…


no_pic.png.jpg

Wie die Mahlzeit zum perfekten Dinner wird…

In millionen deutschen Haushalten wird täglich mehr oder minder frisch gekocht. Jeder Koch meint es gut und möchte nur die besten Lebensmittel heranziehen. Doch sind diese auch immer besonders gut für den jeweiligen Zweck geeignet? In diesem Artikel werden einige grobe Fehler beim Kochen aufgezeigt und mit der Zeit erweitert.

1. Die Wahl des richtigen Öles
Kaltgepresste Öle aus z. b: Oliven oder Raps sind gut gewählte Lebensmittel! Jedoch nur um diese kalt zu verzehren, wie z. B. in einem Salatdressing. Zum Braten eignen diese sich überhaupt nicht. Der Grund ist der niedrigere Rauchpunkt, also die Temperatur, bei welcher eine Rauchentwicklung durch das Fett entsteht. Auswirkungen sind unter anderem ein schlechter Geschmack, eine „Zerstörung“ der Fettsäuren, bis hin zu der Entstehung von gesundheitlich bedenklichen Stoffen. Um Speisen genießbar und ohne gesundheitliche Bedenken in der Pfanne zuzubereiten sollten also nur Öle/Fette mit einem hohen Rauchpunkt verwendet werden! Daher sollte sich im Vorfeld überlegt werden, wie heiß in etwa gebraten wird. Für die meisten Anwendungen (Fleisch etc.)  ist Kokosöl aufgrund der Naturbelassenheit und des hohen Rauchpunktes eine sehr gute Wahl. Auch Butter kann häufig verwendet werden (z. B. für Eier). Die folgende Tabelle liefert eine schnelle Übersicht über die Rauchpunkte der verschiedenen Fette.

Lebensmittel Rauchpunkt in °C
Erdnussöl raffiniert 230
Palmkernfett 220
Sonnenblumenöl raffiniert 210-225
Sojaöl 213
Butterschmalz 205
Kokosfett 185-205
Sesamöl unraffiniert 177
Butter 175
Erdnussöl nativ 170
Distelöl 150
Rapsöl nativ ab 130
Olivenöl nativ ab 130

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*

2. Gemüsezubereitung

Gemüse sollte mehrmals am Tag verzehrt werden, denn es enthält eine Vielzahl an lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen. Jedoch können diese durch die beim Garen schnell verloren gehen. Als Gründe sind die häufige Wasserlöslichkeit der Vitalstoffe und die Hitze zu nennen. Es ist daher ratsam eine schonende Methode zu wählen. Eine geeignete Garmethode ist das Dünsten. Hier wird das Gemüse im heißen Wasserdampf mit wenig Wasser gegart. Für wenige Euro ist ein spezieller Dampfgarer für die Küche erhältlich. Das zu garende Gemüse ist hier nicht direkt dem kochenden Wasser ausgesetzt, dadurch bleibt ein Maximum an Vitalstoffen erhalten. Wer sich kein separates gerät in die Küche stellen möchte, der ist mit einem Dampfaufsatz für einen Topf auch bestens beraten. Ohne zusätzliches Equipment sollte eine geringe Wassermenge sowie eine geringe Kochzeit beachtet werden.
Schon gewusst? Tiefkühlgemüse stellt eine sehr gute Option dar, denn das Gemüse wird nach der Ernte schockgefrostet. So bleiben die Vitalstoffe enthalten. Oftmals kann hier nicht einmal frisches- oder Dosengemüse aus dem Supermarkt mithalten!

© blan2014_jul
 

*In Anlehnung an: Carsten Meyerhoff & Friederike Bischof; Wissenschaft im Kochtopf: Küchengeheimnisse wissenschaftlich erklärt; 2013; S. 92


Kommentare